Managed Hosting vs. Cloud: Was passt zu Ihrem Unternehmen?
Root-Server, Managed Hosting oder Cloud-Infrastruktur – welche Lösung ist die richtige? Wir vergleichen die drei gängigsten Hosting-Modelle sachlich und ohne Buzzwords.
Die Hosting-Landschaft ist vielfältig. Managed Hosting, Cloud-IaaS, Shared Hosting – hinter diesen Begriffen stecken grundlegend unterschiedliche Konzepte. Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung.
Managed Hosting: Sorglos-Paket
Beim Managed Hosting kümmert sich der Anbieter um alles: Hardware, Betriebssystem, Updates, Monitoring und Backups. Sie erhalten feste Ressourcen zu einem kalkulierbaren monatlichen Preis. Ideal für KMU ohne eigene IT-Abteilung.
Vorteile: Kostentransparenz, kein IT-Eigenaufwand, persönlicher Support.
Nachteile: Begrenzte Skalierbarkeit, weniger Flexibilität.
Root-Server: Volle Kontrolle
Ein Root-Server gibt Ihnen vollständigen Zugriff auf das System. Sie sind für Konfiguration, Sicherheit und Wartung selbst verantwortlich. Das setzt technisches Know-how voraus.
Vorteile: Maximale Flexibilität, eigene Software-Stacks, günstig bei hohem Know-how.
Nachteile: Voller Eigenaufwand, Sicherheitsverantwortung liegt beim Kunden.
Cloud-Infrastruktur: Skalierbar auf Knopfdruck
Cloud-Dienste wie AWS, Azure oder selbst gehostete OpenStack-Lösungen bieten Ressourcen auf Abruf. Sie zahlen nur, was Sie verbrauchen. Skalierung funktioniert in Minuten statt Wochen.
Vorteile: Elastische Skalierung, Pay-per-Use, globale Verfügbarkeit.
Nachteile: Komplexere Kostensteuerung, Vendor-Lock-in, ggf. DSGVO-Probleme.
Unser Fazit
Die meisten unserer Kunden fahren am besten mit Managed Hosting oder einer Kombination aus Managed Hosting und Nextcloud als Private Cloud. Für wachstumsstarke Unternehmen empfehlen wir hybride Modelle.